beruht zum einen auf dem humanistischen Menschenbild, zum anderen auf unserem Leitbild und den grundlegenden Erkenntnissen der klassischen Pädagogen der letzten Jahrhunderte, die als Namensgeber mit ihren jeweiligen ersten beiden Anfangsbuchstaben , den Namen unserer Einrichtung ergeben und deren Menschenbild unsere pädagogische Arbeit charakterisiert:


Jean-Jaques Rousseau, Immanuel Kant, Heinrich Pestalozzi, Wilhelm Dilthey
Die pädagogischen Leitlinien basieren auf der humanistischen Idee:

Vor diesem Hintergrund ist jedes Kind ist eine einzigartige Persönlichkeit, das von Geburt an bildungshungrig ist und das wesentliche Potenzial der kindlichen Entwicklung in sich trägt.
Dazu benötigen es Halt, Wertschätzung, Wohlwollen, feste Bindungen und vieles mehr. Zum Beispiel Menschen mit klarer, eindeutiger Haltung und Ausdrucksweise. Wir wollen im RoKaPeDi – Haus zu einem gelingenden Leben des Kindes beitragen, dass es zu eine eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Mensch wird. Autonomie und Verbundenheit sind die im Orientierungsplan Baden – Württemberg konzipierten Ziele, die auch die unseren sind und dem klassischen humanistischen Paradigma zugrunde liegen

           Autonomie                   Verbundenheit
        ↓              ↓                   ↓                 ↓
Selbstwirksamkeit u.   ↓		Bindungsfähigkeit u. ↓
	        Selbstbestimmung			Zugehörigkeit
	↓              ↓                   ↓                 ↓
     Eigenverantwortlichkeit            Gemeinschaftsfähigkeit

Autonomie zeigt sich als Selbstwirksamkeit und Selbstbestimmung und mündet in Eigenverantwortlichkeit. Verbundenheit zeigt sich als Bindungsfähigkeit und Zugehörigkeit und mündet in Gemeinschaftsfähigkeit. Das Endziel von Autonomie wäre somit, dass Kinder anderen Menschen Autonomie zugestehen können. Das Endziel von Verbundenheit, dass sie Menschen anerkennen können, die verschieden sind. Voraussetzung, dass dies gelingt ist, dass sie sich selbst bewusst sind, d.h. dass sie eigene Fähigkeiten und Möglichkeiten haben, eigene Gefühle regulieren, selbstständig Denken und Urteilen und selbständige Aufgaben übernehmen können. Dazu ist Freude am Lernen eine elementare Voraussetzung, denn ein Kind wird nur selbst aktiv, wenn es Freude daran hat. Diese Freude am Lernen ist eine unverzichtbare Grundlage für den lebenslangen Lernprozess des Kindes. Um die im Orientierungsplan konzipierten Richtziele - Autonomie und Verbundenheit - zu erreichen, gilt es: diese Lust am Lernen, den angeborenen Bildungshunger der Kinder zu erhalten!